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Das geschützte Massiv von Fontfroide

Das Massiv von Fontfroide befindet sich im Herzen des Regionalen Naturparks Narbonnaise en Méditerranée und erstreckt sich über ein Gebiet von mehr als 3000 Hektar südöstlich von Narbonne. Ein bemerkenswertes Naturschutzgebiet, das es zu bewahren gilt.

Ein Gebiet zum Wandern

Das auf den ersten Ausläufern der Corbières gelegene Massiv bietet zahlreiche, das ganze Jahr über begehbare Wege auf einer Länge von fast 55 km. Manche Wanderwege wurden bereits in der Antike angelegt, andere im Mittelalter, als die gleichnamige Abtei noch von Mönchen bewohnt war.

Von den Bergrücken aus hat man in Richtung der Lagunenteiche von Bages-Sigean und Leucate einen wunderbaren Ausblick auf die Küste des Mittelmeeres bis hin zu den Pyrenäen ; auf der anderen Seite erblickt man die Weinebene von Lézignan und die Montagne Noire (dt. "Schwarzes Gebirge").

Das Massiv bietet, obwohl es stark vom mediterranen Klima beeinflusst ist, eine besonders artenreiche und sehr interessante Flora. Die Garrigue hat sich an die rauen klimatischen Bedingungen angepasst und man findet hier eine bemerkenswerte Biodiversität mit dem Duft von Thymian und Rosmarin. Auch die Weinrebe hat ihren Platz in dieser Landschaft, wo Weine der AOC-Bezeichnung Corbières von leidenschaftlichen Winzern hergestellt werden, die ihre Kultur und ihr Terroir pflegen.

Ein historisches Juwel : Die Abtei Fontfroide

In der Ruhe eines unberührten Tals taucht plötzlich die Zisterzienserabtei Fontfroide auf, die mit ihren harmonischen Proportionen und friedvollen Ausstrahlung die Besucher in ihren Bann zieht. Am Fuß des Massivs trifft man auf zahlreiche Weingüter, die nichts anderes sind als die ehemaligen Scheunen von Fontfroide : Jonquières, Aussières, Auris, Saint-Julien de Septime….

Auf einem einsamen Felsen thront das imposante Château Saint Martin de Toques : Einst im Besitz der Vizegrafen von Narbonne erinnert uns die Burg heute daran, dass die Zisterzienser nicht die alleinigen Bewohner des Massivs waren.

Das Massiv hat lange die Narben eines im Juli 1986 gestifteten Brandes getragen. Die Besucher werden deshalb gebeten, die Natur in diesem Gebiet zu respektieren, keine Abfälle wegzuwerfen und die wichtigsten Sicherheitsregeln zu beachten : nicht rauchen, kein Feuer anzünden und kein Glas zurücklassen.

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