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Die Teiche von Bages-Sigean

Der Teich von Bages-Sigean ist ein Lagunensee am Ufer des Mittelmeeres : ein Paradies für Vögel und rosarote Flamingos.

In der Antike befand sich der Flusshafen von Narbonne in der Nähe des heutigen Teiches von Bages-Sigean. Der Teich war damals eine große, zum Mittelmeer hin geöffnete Meeresbucht, in der Schiffe aus dem ganzen Mittelmeerraum in ruhigem Gewässer vor Anker gehen konnten.

Damals wurde er Lacus Rubresus genannt, aufgrund der Farbe seiner roten Erdanschwemmungen aus dem oberen Aude-Tal. Die Bucht wurde durch eine vorgelagerte Inselgruppe geschützt : zu ihr gehörten die Inseln Saint-Martin und Sainte-Lucie (im Besitz des Conservatoire du Littoral) sowie die heute mit dem Festland verbundene Insel La Clape.

Im 15. Jahrhundert entsteht aus der Bucht ein Teich. Dieser erstreckt sich heute über eine Fläche von 5500 Hektar und ist durch den Mündungstrichter von Port-la-Nouvelle mit dem Meer verbunden.

Nach vielen Jahrhunderten blühenden Seehandels sind heute traditionell arbeitende Berufsfischer auf sogenannten Bétous (Barken mit flachem Boden) auf dem Teich zu sehen. Auch der Segelsport (an Bord sogenannter Catalanes) hat hier seinen Platz und Wassersportprofis bieten das ganze Jahr über verschiedene Aktivitäten und Ausbildungen an.

Eine schöne Art und Weise, diese wunderschönen Naturlandschaften zu genießen, deren außergewöhnliche Fauna und Flora den Anstoß für die Gründung des Regionalen Naturparks Narbonnaise en Méditerranée gegeben haben.

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