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La Nautique

La Nautique, der antike Hafen von Narbonne, liegt im Lagunenkomplex Bages-Sigean nordwestlich von Narbonne.

Der Flusshafen des antiken Narbo Martius

Port-La-Nautique befindet sich an der Stelle des einstigen antiken Hafens von Narbonne. Dieser war schon in keltischer Zeit in Betrieb und erlebte einen großen Aufschwung, als die Römer Narbo Martius zu einer römischen Kolonie machten.

Narbo Martius besaß damit den bedeutendsten Hafen Galliens und trieb Handel mit dem gesamten Mittelmeerraum sowie mit dem berühmten römischen Hafen Ostia. Dort kann man übrigens noch heute Mosaike bewundern, auf denen – zum Ruhm unserer antiken Stadt - die Navi narbonenses dargestellt sind.

Eine Ausgrabungsstätte

In der "Bucht der Galeeren" wurden bei regelmäßigen Unterwassergrabungen Amphoren und verschiedene Mobilien ans Tageslicht gebracht, darunter ein beeindruckend großer Anker aus Holz und Blei (dieser befindet sich heute im Archäologischen Museum von Narbonne). In jüngerer Zeit wurden auch Pfähle des antiken Hafens, Überreste von Lagerräumen und der Belag einer nach Narbonne führenden Straße freigelegt.

Bewahrte Natur und Wiege des französischen Weinbaus

Aber Port-La-Nautique ist auch die Verlängerung des Quatourze-Plateaus, eines außergewöhnlichen Terroirs zwischen Land und Lagunen. Neben La Clape befindet sich hier eines der ältesten Weinbaugebiete Frankreichs, in dem wahrscheinlich schon seit der Gründung Narbonnes im Jahr 118 v. Chr. Reben angepflanzt werden.

Noch heute wird hier Wein mit der AOC-Herkunftsbezeichnung Coteaux-du-Languedoc Quatourze hergestellt.

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